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18. Mai 2009

E.ON Gas Storage untersucht Möglichkeiten der CO2-Speicherung

Die E.ON Gas Storage GmbH (EGS) hat beim niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) beantragt, im Weser-Gebiet geologische Untersuchungen durchführen zu dürfen. In den kommenden fünf Jahren soll ermittelt werden, ob in dieser Region die geologischen Voraussetzungen für den Bau eines unterirdischen CO2-Speichers gegeben sind. Die Untersuchung ist Teil eines E.ON-Programms zur CO2-Abtrennung und -Speicherung.

Der „Antrag auf Erteilung einer Aufsuchungserlaubnis" erstreckt sich über 17 Kreise bzw. kreisfreie Städte in Niedersachsen und Bremen. Die auf fünf Jahre angelegte Untersuchung ist in drei Phasen unterteilt: In den ersten beiden Jahren werden geologische Untergrunddaten recherchiert und ausgewertet. Im dritten und vierten Jahr sollen seismische Untersuchungen und Erkundungsbohrungen durchgeführt werden. Abgeschlossen werden soll die Untersuchungsphase im fünften Jahr durch die geologische Modellierung eines möglichen CO2-Speichers in reidimensionaler Form sämtlicher erfasster Daten in einem Hochleistungscomputer.

Die Speicherung von CO2 ist Bestandteil der sogenannten CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage), die zum Ziel hat, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Mittels CCS können konventionelle Kraftwerke einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von CO2 leisten. Denn fossile Energieträger wie Kohle, die derzeit einen großen Anteil der weltweiten Energieversorgung sicherstellen, können auch in den nächsten Jahrzehnten noch nicht vollständig durch alternative CO2-arme oder -freie Arten der Energieerzeugung ersetzt werden. Mit dieser Technik könnte so der Energieträger Kohle, der noch für mehrere Hundert Jahre zur Verfügung steht, nahezu emissionsfrei eine sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung ermöglichen.

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